Rosenthaler Straße 63/64, 10119 Berlin | Tel: 030 322952410 | praxis@triadent-mitte.de | Öffnungszeiten: Mo-Do 8-20, Fr 8-19 Uhr | Maps

Zahnersatz FAQ

Häufig gestellte Fragen

A) Vollkeramische Restaurationen

In unserer Praxis von triadent mitte Berlin haben sich vollkeramische Restaurationen gegen konventionelle Kronen durchgesetzt, da sie über eine ausgezeichnete Ästhetik und perfekte Biokompatibilität verfügen.

Während konventionelle Kronen aus einem Metallkern bestehen, der von zahnfarbener Keramik umgeben ist, enthalten Vollkeramik-Kronen kein Metall mehr und können somit keine Allergien verursachen oder toxische Reaktionen im umgebenden Gewebe hervorrufen. Darüber hinaus gewährleisten sie eine optimale Ästhetik, verändern ihre Farbe nie und rufen keinen metallischen Geschmack im Mund hervor.

Da Vollkeramik-Kronen komplett aus Porzellan bestehen und den echten Zähnen zum Verwechseln ähnlich sehen, eignen sie sich vor allem im Frontzahnbereich. Die enthaltenen Anteile an Zirkoniumdioxid machen sie außerdem so stabil und bruchfest wie Metalllegierungen, weshalb vollkeramische Restaurationen auch im Backenzahnbereich eingesetzt werden können.

Porzellankronen werden in mehreren Schichten gefräst, gebrannt oder gepresst, was ihre Herstellung relativ aufwendig macht. Sie verfügen über eine geringe Wärmeleitfähigkeit und sind leichter und haltbarer als Metall- oder Goldkronen.

Für die ästhetische Korrektur von Zahnfehlstellungen bieten wir die Versorgung mittels Veneers an.

Die Veneers werden dauerhaft mittels Adhäsivtechnik mit ihren Zähnen verbunden.

In unserer triadent mitte Berlin Praxis bieten wir unseren Patienten ein breites Spektrum an keramischen Restaurationen. Die vollkeramischen Restaurationen bieten wir in verschiedenen Weißtönen an. Die Farbe wird Ihren natürlichen Zähnen exakt angepasst, wodurch wir eine äußerst ästhetische Optik garantieren können.

B) Festsitzender Zahnersatz

Ein festsitzender Zahnersatz wird entweder einzementiert oder eingeklebt und kann nur vom Zahnarzt wieder entfernt werden. In der Regel handelt es sich um Kronen, Teilkronen oder Brücken, die von Dr. Ranft oder einem seiner Kollegen auf den zuvor beschliffenen Zähnen installiert werden. 
Die beschliffenen Zähne nennt man Brückenanker, während man die zu ersetzenden Zähne als Brückenglieder bezeichnet. Je nach Ausmaß des Abschleifens werden auf den Brückenankern Vollkronen, Teilkronen oder Inlays angebracht.



Bei festsitzenden Brücken spricht man von Vollgussbrücken, wenn sie vollständig aus Metall bestehen, und von Vollkeramikbrücken, wenn sie aus Hochleistungskeramik hergestellt werden. Die meisten Brücken werden jedoch aus beiden Materialien gefertigt und heißen daher Metallkeramikbrücken.



Bei Metallkeramikbrücken wird ein Metallgerüst in aufwendigem Schicht- und Brennverfahren mit zahnfarbener Keramik verblendet, wodurch eine dem Originalzahn sehr ähnliche Optik erzielt wird. Der Metallkern verleiht der Brücke zwar eine hohe Stabilität, sie ist jedoch weniger transparent als eine Vollkeramikbrücke.



Vollkeramikbrücken hingegen sind aufgrund ihrer mangelnden Biegefestigkeit nur bedingt einsetzbar und empfehlen sich vor allem bei schmalen Lücken oder wenigen zu ersetzenden Zähnen. Sie verfügen über eine sehr gute Biokompatibilität und schließen Wechselwirkungen mit eventuell vorhandenen Metallen oder Kunststoffen im Mund aus.



Für große Brückenkonstruktionen empfiehlt sich die extrem feste Hochleistungskeramik aus Zirconiumdioxid. Diese gewährleistet aufgrund ihrer weißen Farbe eine optimale Verblendung, ist jedoch aufwendig und entsprechend teuer in der Herstellung. Letztendlich hängt die Entscheidung über die Art und Beschaffenheit einer Brücke sowohl von den Ansprüchen hinsichtlich der Stabilität als auch von der optischen Ästhetik sowie den finanziellen Gesichtspunkten ab.



Die Vorteile von festsitzendem Zahnersatz liegen in der hohen Stabilität und langen Haltbarkeit. Durch diesen sicher verankerten Zahnersatz lässt sich eine gute Optik bei gleichzeitiger Stabilisierung der eingefassten Restzähne erzielen.



Dr. Jürgen Ranft und seine Kollegen von triadent mitte Berlin beraten Sie gerne ausführlich zu den verschiedenen Möglichkeiten, wenn bei Ihnen festsitzender Zahnersatz erforderlich ist.

C) Herausnehmbarer Zahnersatz

Alle Voll- und Teilprothesen zählen zum herausnehmbaren Zahnersatz. Die Träger von herausnehmbarem Zahnersatz erhalten vom triadent mitte Berlin die nötigen Anleitungen und Empfehlungen zur täglichen Entfernung und Reinigung ihrer Prothese.

Voll- oder auch Totalprothesen werden ausschließlich von den Weichteilen gehalten und durch die Muskulatur stabilisiert. Teilprothesen hingegen werden mit gebogenen oder gegossenen Klammern an den Restzähnen verankert. Herausnehmbare Teilprothesen bestehen in der Regel aus einer aus Titan oder einer Chrom-Kobalt-Legierung gefertigten Stahlbasis mit Halte- und Stützelementen, die von einem unserer Zahntechniker nach präziser Vermessung gegossen und angepasst werden.

Übergangs- oder auch Interimsprothesen werden aus Kunststoff und gebogenen Drahtklammern hergestellt und verfügen in der Regel nur über eine geringe Stabilität und mangelnde Präzision. Da es sich bei diesen Prothesen um ein Provisorium handelt, gewährleisten sie lediglich eine zeitlich begrenzte Dauer zur optischen Verbesserung mit eingeschränkter Funktion beim Essen.

Die Vorteile von herausnehmbarem Zahnersatz liegen in dem geringen Kostenaufwand und der einfachen Herstellung. Allerdings wiegen sie die gravierenden Nachteile nicht auf, die sich durch häufig erforderliche Reparaturen und Unterfütterungen sowie das nachlassende Haltevermögen ergeben.

Von der unschönen Optik durch Klammern im sichtbaren Bereich abgesehen, kommt es auf lange Sicht zwangsläufig zu einer Schädigung der Restzahnsubstanz durch Karies. Außerdem können die Restzähne durch unkontrollierte, von den Klammern übertragene Hebelkräfte beeinträchtigt werden.

D) Kombinierter Zahnersatz

Bei der Kombination aus festsitzendem und herausnehmbarem Zahnersatz wird die herausnehmbare Prothese an einem einzementierten Präzisionselement befestigt. Bei dieser Form des Zahnersatzes ist es erforderlich, einige oder gegebenenfalls alle noch vorhandenen Zähne zu überkronen.



Die sogenannte Primärkrone besteht aus einer dünnen Metallkappe, der eine verblendbare zahnähnliche Sekundärkrone aufgesetzt wird, die an der Prothesenbasis befestigt ist. Die in diesem Verfahren gefertigten Prothesen bezeichnet man als Doppelkronen- oder Teleskopprothesen.



Alternativ dazu gibt es die sogenannten Geschiebeprothesen, die aus einer Patrize am festsitzenden Teil und einer Matrize am herausnehmbaren Teil bestehen. Ein Präzisionsgeschiebe wird hierbei an einer Seite des Zahnersatzes angeschweißt, angelötet oder angegossen. Die Prothese kann anschließend mit einem exakt angepassten Matrizenteil aufgeschoben werden.

Die Vorteile des kombinierten Zahnersatzes liegen in der stabilen Verankerung und dem sehr guten Halt an der Restbezahnung, die gleichzeitig eine optimale Abstützung bietet. Eine gaumenfreie Gestaltung ist sogar bei Überkronung aller Restzähne möglich. Außerdem werden die zur Befestigung herangezogenen Zähne durch die guten Hygienebedingungen besser vor Karies geschützt als bei gewöhnlichen Teilprothesen. Gleichzeitig lässt sich eine ästhetische Optik erzielen, da keine sichtbaren Klammern vorhanden sind.



Nachteilig wirken sich nicht nur die intensive Pflege, sondern vor allem die hohen Kosten durch aufwendige zahnärztliche und zahntechnische Arbeitsschritte aus, da eine Vielzahl unterschiedlicher Werkstoffe verwendet werden muss.


Dr. Jürgen Ranft und seine Kollegen erklären Ihnen in einem umfassenden Beratungsgespräch alle zu berücksichtigenden Vor- und Nachteile im Zusammenhang mit der Kombination aus festsitzendem und herausnehmbarem Zahnersatz.

E) Implantatgetragener Zahnersatz

Implantatgetragener Zahnersatz muss gemäß den individuellen Vorgaben äußerst exakt gefertigt werden, da Implantate im Gegensatz zu natürlichen Zähnen keine Minimalbeweglichkeit im Knochen zulassen. Daher achten unsere Zahntechniker von Triadent bei der Herstellung von Implantataufbauten auf ein Höchstmaß an Präzision, um Spannungen im Zahnersatz und eine daraus resultierende verminderte Haltbarkeit zu vermeiden.

Welche Arten von Suprakonstruktionen / Versorgung auf dem/n Implantat/en gibt es:

Festsitzende Lösungen:

  • Implantatkronen
  • Implantat-Brücken

Herausnehmbare Lösungen:

  • Implantatgestützte Teleskopprothesen
  • Kombiniert zahn- und implantatgestützte Teleskopprothesen

Vereinbaren Sie noch heute einen Termin für Ihre individuelle Versorgung bei Ihrem Zahnarzt triadent mitte Berlin.